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Teamentwicklung
Teams sind fachlich oft gut aufgestellt – und bleiben trotzdem hinter ihren Möglichkeiten zurück. Zusammenarbeit stockt, Konflikte kosten Energie und Verantwortung wird nicht konsequent übernommen. Häufig liegt das weniger an den Menschen als an unbeachteten Teamdynamiken. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Phasen der Teamentwicklung Teams durchlaufen, welche Methoden der Teamentwicklung jeweils sinnvoll sind und wie Sie Teamentwicklung als Führungskraft wirksam gestalten.

Christoph Gredel

Teamentwicklung wird in vielen Organisationen mit großem Engagement betrieben – und bleibt trotzdem wirkungslos. Workshops, Maßnahmen und gut gemeinte Impulse folgen oft keiner klaren Logik. Ohne Orientierung an den Phasen der Teamentwicklung entsteht Aktivität, aber keine nachhaltige Veränderung im Verhalten. Genau hier liegt einer der häufigsten Gründe, warum Teamentwicklung im Alltag versandet. Teamentwicklung wirkt auf den ersten Blick simpel: ein Workshop, ein paar Regeln, ein Teamevent – und dann läuft’s. In der Praxis passiert oft das Gegenteil: Es wird viel gemacht, aber wenig besser. Der Grund ist fast immer derselbe: Maßnahmen werden gestartet, ohne die Phasen der Teamentwicklung sauber einzuordnen und ohne ein klares Vorgehen.
Ein zentraler Grund für wirkungslose Teamentwicklung liegt darin, dass Maßnahmen unabhängig von der tatsächlichen Teamphase eingesetzt werden. Teams befinden sich jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten in völlig unterschiedlichen Entwicklungszuständen – von Orientierung über Konflikt bis hin zu stabiler Leistung. Werden diese Unterschiede ignoriert, greifen selbst bewährte Methoden der Teamentwicklung ins Leere.
In der Praxis zeigen sich dabei immer wieder typische Fehlpassungen. Führungskräfte greifen auf bekannte Formate zurück, weil sie „sich bewährt haben“, ohne zu prüfen, ob sie zur aktuellen Situation des Teams passen. Häufige Beispiele dafür sind:
Solche Fehlpassungen führen dazu, dass Teams sich nicht verstanden fühlen oder Maßnahmen als realitätsfern erleben. Wirksam wird Teamentwicklung erst dann, wenn die Maßnahme konsequent aus der aktuellen Phase der Teamentwicklung abgeleitet wird. Genau diese Passung entscheidet darüber, ob ein Team ins Lernen kommt – oder innerlich abschaltet.

Ein weiterer häufiger Stolperstein liegt nicht im Team selbst, sondern in der Art der Aufgaben. Teamarbeit wird oft als Allheilmittel eingesetzt, obwohl die Aufgabenstruktur dafür gar nicht geeignet ist. Wenn Aufgaben wenig komplex sind oder kaum Abstimmung erfordern, wird Zusammenarbeit schnell zum Selbstzweck. Das Team verbringt dann mehr Zeit mit Koordination als mit Wertschöpfung.
Forschungsarbeiten zeigen deutlich, dass Teamarbeit vor allem dann sinnvoll ist, wenn Aufgaben komplex, interdependent und nicht sinnvoll von Einzelpersonen zu bewältigen sind. In Studien wurde herausgearbeitet, dass genau diese Faktoren maßgeblich mit Teamleistung zusammenhängen.
Vor diesem Hintergrund lohnt sich vor jeder Teamentwicklung eine ehrliche Prüfung der Ausgangslage:
Wenn diese Fragen nicht klar mit Ja beantwortet werden können, wird Teamentwicklung schnell frustrierend. Dann entsteht der Eindruck, Zusammenarbeit sei ineffizient – obwohl eigentlich die strukturellen Voraussetzungen fehlen. Erst wenn Aufgaben, Ziele und Interdependenzen passen, können die Teambildung Phasen ihr Potenzial entfalten.
In vielen Teams beginnt es gut gemeint. Die Führungskraft möchte Verantwortung abgeben, dem Team mehr zutrauen und nicht ständig „drüberstehen“. Also wird weniger vorgegeben, weniger eingegriffen, mehr Freiraum gelassen. Nach einigen Wochen zeigt sich jedoch ein anderes Bild: Entscheidungen werden vertagt, Konflikte schwelen unter der Oberfläche und im Team macht sich Unsicherheit breit, ohne dass sie offen benannt wird.
Was hier passiert, ist kein Mangel an Engagement, sondern ein Missverständnis von Führung. Gerade in frühen oder konflikthaften Phasen der Teamentwicklung brauchen Teams nicht weniger Führung, sondern eine andere Form davon. Wenn Führung sich zu früh zurückzieht, erleben Teams das nicht als Vertrauen, sondern als fehlende Orientierung.
Typische Muster, die sich in solchen Situationen im Führungsalltag zeigen, sind:
Die Folge ist häufig Frust auf beiden Seiten. Führungskräfte wundern sich, warum das Team Verantwortung nicht annimmt, während das Team sich allein gelassen fühlt. Wirksame Führung orientiert sich deshalb an den Phasen der Teamentwicklung und verändert sich mit ihnen. In manchen Teambuilding Phasen braucht es klare Struktur und Führung von vorn, in anderen Moderation oder Coaching. Führungskräfte, die diesen Rollenwechsel bewusst gestalten, schaffen Sicherheit – und genau diese Sicherheit ist die Grundlage für nachhaltige Teamentwicklung.

Teams entwickeln sich nicht zufällig, sondern folgen wiederkehrenden Mustern, die in der Teamforschung seit Jahrzehnten beschrieben sind. Besonders etabliert ist das Phasenmodell der Teamentwicklung nach Bruce Tuckman, das bis heute als theoretische Grundlage für viele Ansätze der Organisations- und Teamarbeit dient. Der zentrale Gedanke dahinter: Jedes Team durchläuft bestimmte Entwicklungsphasen, unabhängig von Branche, Aufgabe oder Erfahrung der Beteiligten. Wer diese Phasen der Teamentwicklung versteht, kann Teamdynamiken einordnen – und gezielt statt hektisch handeln.

Die Forming-Phase beschreibt den Startpunkt eines Teams oder einen Neustart, etwa nach personellen Veränderungen oder neuen Aufgaben. Theoretisch ist diese Phase der Teamentwicklung geprägt von hoher Unsicherheit, Orientierungssuche und sozialer Vorsicht. Teammitglieder beobachten einander, prüfen Erwartungen und versuchen herauszufinden, welches Verhalten erwünscht ist. Leistung steht hier noch nicht im Vordergrund, auch wenn nach außen oft ein anderes Bild entsteht.
In der Praxis zeigt sich Forming häufig durch höfliche Meetings, wenig Widerspruch und eine starke Orientierung an der Führungskraft. Fragen bleiben unausgesprochen, Kritik wird vermieden, und Zustimmung wirkt größer, als sie tatsächlich ist. Führung hat in dieser Phase vor allem eine strukturierende Funktion: Ziele klären, Rollen benennen, Erwartungen transparent machen. Wer in dieser Teambuilding Phase zu früh auf Selbstorganisation setzt, riskiert, dass Unsicherheit verdeckt bleibt und sich später umso deutlicher Bahn bricht.
Die Storming-Phase gilt in der Theorie als unvermeidbarer Entwicklungsschritt auf dem Weg zu leistungsfähiger Zusammenarbeit. Sobald erste Entscheidungen anstehen oder der Arbeitsdruck steigt, treten unterschiedliche Interessen, Arbeitsstile und Erwartungen offen zutage. Rollen werden infrage gestellt, Einfluss wird ausgehandelt, Konflikte werden sichtbarer. Wissenschaftlich wird diese Phase der Teamentwicklung als notwendiger Klärungsprozess verstanden, nicht als Störung.
Im Führungsalltag wird Storming oft als anstrengend oder sogar bedrohlich erlebt. Diskussionen eskalieren schneller, Emotionen kommen ins Spiel, und das Team wirkt plötzlich „schwieriger“ als zuvor. Typische Anzeichen dieser Phase sind unter anderem:
Gerade hier ist Führung besonders gefordert. Entscheidend ist, wie mit diesen Spannungen umgegangen wird. Methoden der Teamentwicklung wie moderierte Konfliktgespräche oder klare Feedback-Formate helfen, Konflikte auf der Sachebene zu halten und Eskalationen zu vermeiden. In komplexeren Situationen kann eine professionelle Konfliktmoderation für Teamkonflikte sinnvoll sein.

Im Norming beginnt das Team, aus den Konflikten zu lernen. Gemeinsame Regeln, Arbeitsweisen und Verhaltensmuster entstehen, oft implizit, manchmal bewusst vereinbart. In der Theorie wird diese Teambuilding Phase als Übergang von individueller Positionierung zu kooperativer Ausrichtung beschrieben. Vertrauen wächst, weil Erwartungen klarer werden und Verlässlichkeit entsteht. Die bewusste Verbindung von Teamentwicklung mit Themen wie Leitbildentwicklung oder Kulturentwicklung sorgt dafür, dass Zusammenarbeit an gemeinsamen Prinzipien ausgerichtet ist.
In der Praxis zeigt sich Norming daran, dass Abstimmungen effizienter werden und Konflikte schneller geklärt werden können. Teammitglieder übernehmen Verantwortung, ohne ständig Rückversicherung bei der Führungskraft zu suchen. Führung verändert in dieser Phase ihre Rolle: Sie gibt weniger vor, achtet aber stärker darauf, dass Vereinbarungen eingehalten und Werte im Alltag gelebt werden. Norming ist damit keine Komfortzone, sondern eine sensible Phase, in der Zusammenarbeit stabilisiert oder wieder ins Wanken geraten kann.
Die Performing-Phase beschreibt den Zustand, den viele Führungskräfte mit einem „funktionierenden Team“ gleichsetzen. Theoretisch ist sie gekennzeichnet durch hohe Zielklarheit, gegenseitiges Vertrauen und eine effektive Nutzung individueller Stärken. In dieser Phase berichten Teams häufig von einem Flow-Erleben: Aufgaben greifen ineinander, Abstimmungen laufen reibungslos, und der Fokus liegt klar auf der gemeinsamen Zielerreichung, ohne dass permanente Steuerung oder Korrektur notwendig ist.
Im Alltag zeigt sich Performing nicht durch Harmonie, sondern durch Klarheit und Verlässlichkeit in der Zusammenarbeit. Typische Merkmale dieser Phase der Teamentwicklung sind:
Führung wirkt in dieser Phase vor allem ermöglichend. Sie schafft stabile Rahmenbedingungen, entfernt Hindernisse und unterstützt die Weiterentwicklung des Teams, ohne sich in operative Details einzumischen. Gleichzeitig ist wichtig zu verstehen, dass Performing kein Dauerzustand ist. Veränderungen, neue Aufgaben oder personelle Wechsel führen dazu, dass Teams erneut frühere Phasen der Teamentwicklung durchlaufen – oft schneller als zuvor, aber nicht automatisch konfliktfrei. Regelmäßige Reflexionen, Retrospektiven oder gezielte Teamcoachings helfen, die Leistungsfähigkeit zu stabilisieren und Rückfälle in frühere Phasen frühzeitig zu erkennen.

In erweiterten Modellen der Teamentwicklung wird zusätzlich die Adjourning-Phase beschrieben. Sie bezieht sich auf das bewusste Auflösen von Teams, etwa nach Projektabschlüssen oder größeren Veränderungsvorhaben. Theoretisch geht es in dieser Phase der Teamentwicklung um Reflexion, Abschluss und den Umgang mit Trennung. In der Praxis wird sie jedoch häufig übersprungen, obwohl sie entscheidend dafür ist, ob Lernen tatsächlich stattfindet oder verloren geht.
Typisch ist ein Projektende, bei dem sofort neue Aufgaben starten, ohne innezuhalten. Erfolge werden als selbstverständlich hingenommen, Schwierigkeiten nicht reflektiert und Erfahrungen nicht gesichert. Führung kann hier gezielt Wirkung entfalten, indem sie den Abschluss bewusst gestaltet. Konkret bedeutet das unter anderem:
Gerade dieser bewusste Abschluss entscheidet darüber, wie Teammitglieder in neue Konstellationen starten. Wird Adjourning ernst genommen, entstehen Klarheit, Motivation und Lerntransfer. Wird es übergangen, nehmen Mitarbeitende offene Fragen, Frust oder das Gefühl „einfach weiterzumachen“ mit – und genau das wirkt sich auf die nächsten Phasen der Teamentwicklung aus.

Sobald klar ist, in welcher Phase sich ein Team befindet, stellt sich die entscheidende Frage: Was tun wir jetzt konkret? Genau hier entsteht in der Praxis oft Unsicherheit, weil Methoden wahllos kombiniert oder aus früheren Erfahrungen übernommen werden. Wirksame Methoden der Teamentwicklung orientieren sich jedoch konsequent an den Phasen der Teamentwicklung und setzen dort an, wo das Team gerade steht.
In frühen Phasen – meist Forming, teilweise auch frühes Storming – brauchen Teams vor allem Orientierung. Menschen wollen wissen, worum es geht, was von ihnen erwartet wird und wie Zusammenarbeit konkret funktionieren soll. Methoden der Teamentwicklung, die hier wirken, sind weniger kreativ als viele erwarten, dafür umso strukturierender.
Ein zentraler Hebel ist die bewusste Klärung von Auftrag, Zielen und Rollen. Das kann in einem moderierten Kick-off erfolgen oder im Rahmen eines strukturierten Workshops. Eine professionelle Workshop-Moderation hilft dabei, Erwartungen sichtbar zu machen, ohne dass Diskussionen sofort in Grundsatzdebatten abgleiten. Wichtig ist, dass Führung hier nicht moderiert und inhaltlich dominiert, sondern einen klaren Rahmen setzt.
Konkrete Handlungsempfehlungen für diese Phase der Teamentwicklung sind unter anderem:
Viele Führungskräfte berichten, dass allein diese Klarheit spürbar entlastet. Teams kommen schneller ins Arbeiten, weil Unsicherheiten nicht mehr zwischen den Zeilen mitschwingen. Früh investierte Struktur verkürzt spätere Konfliktphasen erheblich.

Befindet sich ein Team im Storming oder an der Schwelle zwischen Storming und Norming, geraten Führungskräfte häufig unter Druck. Die Stimmung ist angespannt, Diskussionen drehen sich im Kreis und gleichzeitig läuft das Tagesgeschäft weiter. Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob Konflikte zur Entwicklung beitragen – oder das Team langfristig blockieren. Methoden der Teamentwicklung müssen hier vor allem eines leisten: Sie müssen Führung handlungsfähig machen.
Entscheidend ist, Spannungen nicht zu personalisieren („Das Problem ist Mitarbeiter X“), sondern konsequent auf die Sachebene zu ziehen. Für Führungskräfte bedeutet das, Konflikte nicht zu umgehen oder an Einzelgespräche zu delegieren, sondern sie dort zu bearbeiten, wo sie wirken: im Team. Moderierte Klärungsgespräche, strukturierte Feedbackformate oder gezielte Teamreflexionen helfen dabei, Muster sichtbar zu machen, ohne Schuldige zu produzieren. In festgefahrenen Situationen kann eine externe Konfliktmoderation sinnvoll sein, um Neutralität und Struktur sicherzustellen.
Konkret heißt das für Führungskräfte im Alltag:
Wichtig ist dabei: Ziel dieser Teambuilding Phase ist nicht schnelle Einigkeit oder ein gutes Gefühl am Ende des Meetings. Ziel ist Klarheit – über Erwartungen, Grenzen und den weiteren Umgang miteinander. Erst wenn diese Klarheit hergestellt ist, kann das Team in Richtung Norming weitergehen. Führungskräfte, die Konflikte in dieser Phase „glattziehen“, sparen kurzfristig Zeit, zahlen aber langfristig mit Vertrauensverlust und verdeckten Spannungen.
In der Norming-Phase beginnt das Team, aus vorangegangenen Spannungen zu lernen. Rollen sind klarer, Erwartungen expliziter und die Zusammenarbeit gewinnt an Stabilität. Gleichzeitig ist diese Phase trügerisch: Nach außen wirkt vieles ruhiger, innerlich sind jedoch neue Muster noch nicht gefestigt. Methoden der Teamentwicklung müssen hier vor allem eines leisten: Verbindlichkeit herstellen, ohne die Dynamik wieder zu verengen.
Der Fokus verschiebt sich in dieser Phase von Klärung hin zu Vereinbarung und Ausrichtung. Teams profitieren davon, gemeinsam festzulegen, wie sie künftig zusammenarbeiten wollen – nicht nur inhaltlich, sondern auch im Umgang miteinander. Moderierte Reflexionen, Teamvereinbarungen oder die bewusste Arbeit an gemeinsamen Prinzipien helfen, neue Arbeitsweisen zu stabilisieren und anschlussfähig zu machen.
Für Führungskräfte bedeutet das in dieser Phase vor allem:
Wichtig ist: Norming ist keine Ruhephase, sondern eine Phase bewusster Festigung. Wird sie übersprungen oder als Selbstläufer betrachtet, geraten Teams bei der nächsten Belastung schnell wieder in alte Konfliktmuster. Führungskräfte, die in dieser Phase aktiv Stabilität schaffen, legen damit die Grundlage dafür, dass das Team im nächsten Schritt wirklich leistungsfähig werden kann.

In der Performing-Phase arbeitet das Team stabil, eigenständig und ergebnisorientiert. Genau hier verschiebt sich die Rolle der Führungskraft deutlich. Es geht weniger darum, einzugreifen, und mehr darum, Entwicklung bewusst zu ermöglichen. Methoden der Teamentwicklung helfen in dieser Phase, Leistungsfähigkeit nicht nur zu nutzen, sondern gezielt weiterzuentwickeln.
Führungskräfte wirken in dieser Phase der Teamentwicklung vor allem über die Art und Weise, wie sie Zusammenarbeit beobachten, rahmen und reflektieren lassen. Sie schaffen Gelegenheiten, in denen das Team Abstand vom Tagesgeschäft bekommt und die eigene Arbeitsweise bewusst betrachtet. Das zeigt sich unter anderem darin, dass Führung:
Führung ist in dieser Phase der Teamentwicklung weniger sichtbar, aber nicht weniger wirksam. Sie zeigt sich durch Aufmerksamkeit, gezielte Impulse und die Fähigkeit, Lernen auch dann zu ermöglichen, wenn kein akuter Handlungsdruck besteht. Genau diese Form der Führung sorgt dafür, dass leistungsstarke Teams stabil bleiben – und Veränderungen nicht als Bruch, sondern als nächsten Entwicklungsschritt erleben.

Teamentwicklung entfaltet ihre Wirkung dann, wenn sie sich konsequent an den Phasen der Teamentwicklung orientiert und mit passenden Methoden der Teamentwicklung umgesetzt wird. Wer Teamdynamiken richtig einordnet, kann Konflikte einordnen, Leistung stabilisieren und Zusammenarbeit gezielt weiterentwickeln. Führung wird dadurch klarer, Teams werden handlungsfähiger und Entwicklung verliert ihren Zufallscharakter.
Teamentwicklung muss dabei nicht allein gestemmt werden. Wir begleiten Organisationen, Teams und Führungskräfte dabei, Teamentwicklung strukturiert und wirksam umzusetzen – etwa durch Teamentwicklung, professionelle Workshop-Moderation oder gezielte Konfliktmoderation. Ergänzend unterstützen wir Führungskräfte dabei, Teamentwicklung selbst wirksam zu gestalten – durch Führungskräfte-Weiterbildung und individuelles Führungskräfte-Coaching.
Wenn Sie ein besseres Gefühl dafür bekommen möchten, wie leistungsfähig die Zusammenarbeit in Ihrem Team aktuell ist und welche Rolle sie annehmen sollten, können Sie unser kostenloses Team-Assessment nutzen. Dabei erhalten Sie eine fundierte Einschätzung der Teamleistung sowie erste Hinweise auf mögliche Entwicklungsfelder.

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Über den Autor
Christoph Gredel
Gründer changeXperten | Beratung, Coaching & Training für die erfolgreiche Weiterentwicklung von Organisationen, Teams & Führungskräften: 📈 +65 % höhere Zielerreichung ⏱️+25 % schnellere Umsetzung 💸+220 % ROI